§ 11 DSG M-V
Videoüberwachung
KI-generierte Zusammenfassung
Die Vorschrift regelt die Videoüberwachung durch öffentliche Stellen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Verarbeitung mittels optisch-elektronischer Einrichtungen ist zulässig zur Wahrnehmung des Hausrechts, zum Schutz von Eigentum oder zur Zugangskontrolle, sofern keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen Betroffener entgegenstehen. Die Überwachung muss erkennbar gemacht werden, und eine Zweckänderung ist nur zur Gefahrenabwehr oder Strafverfolgung erlaubt.
(1)Die Verarbeitung personenbezogener Daten mit Hilfe von optisch-elektronischen Einrichtungen (Videoüberwachung) ist zulässig, wenn dies 1. zur Wahrnehmung des Hausrechts, 2. zum Schutz des Eigentums oder Besitzes oder 3. zur Kontrolle von Zugangsberechtigungen erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass überwiegende schutzwürdige Interessen der betroffenen Personen entgegenstehen.
(2)Die Videoüberwachung, die Angaben nach Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe a bis c der Verordnung (EU) 2016/679 sowie die Möglichkeit, bei der oder dem Verantwortlichen die weiteren Informationen nach Artikel 13 der Verordnung (EU) 2016/679 zu erhalten, sind durch geeignete Maßnahmen zum frühestmöglichen Zeitpunkt erkennbar zu machen.
(3)Eine Verarbeitung zu anderen Zwecken ist nur zulässig, soweit dies zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder zur Verfolgung von Straftaten erforderlich ist. zur Einzelansicht § 11