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BayDSG — Inhaltsverzeichnis

Art. 4 BayDSG

Rechtmäßigkeit der Verarbeitung(zu Art. 6 Abs. 1 bis 3 DSGVO)

KI-generierte Zusammenfassung

Diese Vorschrift regelt die Rechtmaessigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten durch oeffentliche Stellen. Die Verarbeitung ist zulaessig, wenn sie zur Erfuellung einer der Stelle obliegenden Aufgabe erforderlich ist. Die Erhebung bei Dritten ist nur unter eingeschraenkten Voraussetzungen zulaessig, etwa bei gesetzlicher Anordnung oder wenn die Erhebung bei der betroffenen Person unverhaeltnismaessig waere.

(1)Die Verarbeitung personenbezogener Daten durch eine öffentliche Stelle ist unbeschadet sonstiger Bestimmungen zulässig, wenn sie zur Erfüllung einer ihr obliegenden Aufgabe erforderlich ist.
(2)Personenbezogene Daten, die nicht aus allgemein zugänglichen Quellen entnommen werden, sind bei der betroffenen Person mit ihrer Kenntnis zu erheben. Bei Dritten dürfen personenbezogene Daten erhoben werden, wenn
(3)dies durch Rechtsvorschrift vorgesehen oder zwingend vorausgesetzt wird,
(4)die zu erfüllende Verwaltungsaufgabe ihrer Art nach oder im Einzelfall eine solche Erhebung erforderlich macht,
(5)die Erhebung bei der betroffenen Person einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde oder keinen Erfolg verspricht oder
(6)die Daten von einer anderen öffentlichen Stelle an die erhebende Stelle übermittelt werden dürfen.
(7)In den Fällen des Satzes 2 Nr. 2 und 3 dürfen keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass überwiegende schutzwürdige Interessen der betroffenen Person beeinträchtigt werden. Werden Daten bei der betroffenen Person ohne ihre Kenntnis erhoben, gilt Satz 2 Nr. 1 und 2 entsprechend.
Quelle:
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayDSG
Fundstelle:
GVBl. BY 2023 S. 554
Stand:
2023-09-26
Abgerufen:
2026-02-28