§ 4 HDSIG
Videoüberwachung öffentlich zugänglicher Räume
KI-generierte Zusammenfassung
Die Vorschrift regelt die Videoüberwachung öffentlich zugänglicher Räume durch öffentliche Stellen. Sie ist nur zur Aufgabenerfüllung oder Wahrnehmung des Hausrechts zulässig, sofern schutzwürdige Interessen der Betroffenen nicht überwiegen. Die Überwachung ist erkennbar zu machen, gespeicherte Daten sind zweckgebunden zu verwenden und zu löschen, sobald sie nicht mehr erforderlich sind.
(1)Die Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume mit optisch-elektronischen Einrichtungen (Videoüberwachung) ist nur zulässig, soweit sie 1. zur Aufgabenerfüllung öffentlicher Stellen, 2. zur Wahrnehmung des Hausrechts erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass schutzwürdige Interessen der Betroffenen überwiegen.
(2)Der Umstand der Beobachtung sowie der Name und die Kontaktdaten des Verantwortlichen sind durch geeignete Maßnahmen zum frühestmöglichen Zeitpunkt erkennbar zu machen.
(3)Die Speicherung oder Verwendung von nach Abs. 1 erhobenen Daten ist zulässig, wenn sie zum Erreichen des verfolgten Zwecks erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass schutzwürdige Interessen der Betroffenen überwiegen. Für einen anderen Zweck dürfen sie nur weiterverarbeitet werden, soweit dies zur Abwehr von Gefahren für die staatliche und öffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten und nicht geringfügigen Ordnungswidrigkeiten erforderlich ist.
(4)Die Daten sind zu löschen, sobald sie zur Erreichung des Zwecks nicht mehr erforderlich sind oder wenn schutzwürdige Interessen der Betroffenen einer weiteren Speicherung entgegenstehen. zur Einzelansicht § 4 Dritter Abschnitt Datenschutzbeauftragte öffentlicher Stellen